Die NSDAP unter dem Alpenfirn

Geschichte einer existenziellen Herausforderung für Davos, Graubünden und die Schweiz

Autor/Herausgeber: Bollier, Peter
Jahr: 2016
Verlag: Verlag Desertina, Chur

Eine Publikation des Instituts für Kulturforschung Graubünden ikg, Reihe cultura alpina, Band 7

Mit Beginn der 1930er-Jahre setzte der Aufbau der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) auch in der Schweiz ein. In der Funktion des hauptamtlichen Landesgruppenleiters schuf Wilhelm Gustloff, ein seit 1917 in Davos wohnhafter Bankkaufmann aus Schwerin, ein landesweites Netz von Stützpunkten und Ortsgruppen. Seine antidemokratischen und antisemitischen Umtriebe erregten zunehmend den Unmut schweizerischer Politiker, die auf ein Verbot nationalsozialistischer Organisationen drängten.

Die angespannte Situation verschärfte sich im Februar 1936 mit der Ermordung Gustloffs durch den jüdischen Studenten David Frankfurter weiter. Der Bundesrat geriet ins Kreuzfeuer der Diplomatie und der Medien; die Bündner Justiz sah sich heftigen reichsdeutschen Druckversuchen ausgesetzt. Spätestens zum Zeitpunkt des Frankfurter-Prozesses im Dezember 1936 war die NSDAP zu einer existenziellen Herausforderung für die ganze Schweiz geworden.

Vernissagebericht und Buchbesprechung in der „Südostschweiz“ vom 22. Dezember 2016

Vernissagebericht und Buchbesprechung im „Bündner Tagblatt“ vom 22. Dezember 2016

Buchbesprechung in der „Aroser Zeitung“ vom 17. Februar 2017

Buchbesprechung in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 30. März 2017

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